10.12.2009
01.12.2009
26.11.2009
06.11.2009
Patientenverfügung für den Segeltörn
Hier nun der versprochene Link zur Patientenverfügung. Ich habe auch meine neue Erste-Hilfe-Tasche mit einem Blutdruckmessgerät ausgestattet. Diese Dinger gibt es sogar als Werbegeschenke… Solltet Ihr weitere Erfahrungen gemacht haben, die für die Vorsorge beim Törn notwendig sind, dann bitte ich um eure Beiträge. Man lernt ja als Freizeit-kapitän von Halbjahr zu Halbjahr immer mehr dazu.
08.10.2009
Bericht zum Herbsttörn 2009
Vom 26.09. bis zum 03.10.2009
Schiff: Beneteau 43,4 Name: BLONDIE, Baujahr 2008 mit 4 Kabinen, Bugstrahlruder und weiterem Schnick-Schnack - grins.
Besatzung: Roswitha Geissen, Eva-Maria Geissen, Thomas Bezner, Hans Rosenberger, Hagen Dorn, Rüdiger Hasenknopf
Segelgebiet: Kykladen
Video Teil 1
Video Teil 2
Im Törn haben wir gelernt, dass auch eine Patientenverfügung für jedes Crewmitglied und eine gute Auslandsversicherung mit Krankenrücktransport sehr notwendig ist.
Der ADAC ist nach meiner Meinung dazu die beste Wahl. Hier wird nicht geflunkert und fadenscheinige Gründe vorgegeben. Der Begriff “medizinische Notwendigkeit” wird erst bei wirklicher Anwendung richtig begriffen. Eine Patientenverfügung für Crews wird derzeit vorbereitet und demnächst hier veröffentlicht.
Wichtig ist es auch internationale Notfall-Rufnummern zu kennen und für alle sichtbar zu dokumentieren, die Akkus der Handys immer aufzuladen und Standardtexte (IMO-Standardrede-wendungen vom BSH ISBN 3-89871-042-4) vorzubereiten. Bei Notfällen tritt dadurch keine Hektik auf. Stellt euch nur mal vor, auf Kanal 16 antwortet einfach niemand.
Jetzt zum Tatbestand…
Am 23.09.09 zeigte unser ältester Mitsegler und Hauptorganisator unserer bisherigen Törns einige Schwächeanfälle. In der Nacht zum 24.09. kam dann das ganz große Erwachen. Das verantwortliche Crewmitglied für den Funk erreichte niemand auf dem Kanal 16… – auf Deutsch der Funk war nicht besetzt!, das beauftragte Crewmitglied für den internationalen Notruf über Mobilfunk hatte nur eine Dame am Telefon die kein Englisch verstand…, wunderbar – jetzt die Frage – was tun. Wir haben dann über die griechische Küstenwache Leute gefunden die uns helfen konnten. Nach endlosen (75 Minuten) telefonieren kam dann die Zusage; “In ca. 20’ ist das Schnellboot da.” Seltsamerweise waren es nur 18 Minuten. Unser Hans wurde dann nach Mykonos gefahren. Dort wurde Gott sei Dank festgestellt, dass in diesem Krankenhaus kein Pflasterkleber helfen kann und er wurde mit einer Militärmaschine nach Athen geflogen. Wir segelten dann von Mykonos nach Lavrion (86 SM) innerhalb eines Tages zurück um die weiteren Maßnahmen zu kontrollieren. Unsere liebe Eva aus unserer Crew hat inzwischen nächtelang als Nachtschwester fungiert. Es gibt in den südlichen Ländern nicht automatisch eine Krankenschwester. Eva hat nach meinem Erkenntnistand sehr große Leistungen in diesem Kaotenkrankenhaus geleistet. Nach Rücksprache mit der deutschen Botschaft, wollte doch tatsächlich dieser … eine Unterschrift von einem nicht ansprechbaren Crewmitglied. Was gibt es doch für Pappnasen. Auf jeden Fall haben wir eine private Krankenschwester organisiert und anschließend die Verlegung in eine Privatklinik. Jetzt ist unser Hans wieder in Deutschland und auf dem Weg der Besserung.
Als krönenden Abschluss haben wir uns auch noch diesen Tampen in der Schraube eingefangen, so ist das Leben.25.05.2009
09.05.2009
Frühjahrstörn 2009 “Kanarische Inseln”
Vom 26.04.09 bis zum 02.05.2009
Schiffsname: TRITON – Bavaria 46 Cruiser
Besatzung: Hans Rosenberger, Thomas Bezner, Rüdiger Hasenknopf, Werner Niggemeyer, Hans-Dieter Knorn, Kurt Epple
Segelgebiet: Kanarische Inseln – Gran Canaria – Teneriffa – La Gomera – Teneriffa
Streckenlänge: 186 sm
Man sollte doch meinen, dass es das Segeln sei, welches uns bei der Ausübung unseres Hobbys den größten Respekt und die meiste Aufmerksamkeit abverlangt. Doch weit gefehlt. Am meisten Muffensausen haben wir vor dem An- und Ablegen, vor allem bei viel Wind… (Ausgabe 10/2009 Yacht, ab Seite 28 – einfach auf das Bild linke klicken und den ganzen Beitrag runterladen.)
Römisch-katholisch Schritt für Schritt
Hafenmanöver: Mit dem Heck an die Pier, bei Seitenwind ablegen. Alle wichtigen Situationen in der ausführlichen Anleitung
Viele Schäden an Charteryachten entstehen durch verpatzte An- und Ableger. Doch mit nur ein wenig Wissen und etwas Übung sind die häufigsten Fehler vermeidbar.
Die Gasse ist schmaler als die Yacht lang ist. Wie kommt man hier heraus? Antworten in der YACHT.
Das Rückwärts-Anlegen ist das Standardmanöver im Mittelmeer. Egal ob mit Muring oder Anker, die Handgriffe am Heck zum Festmachen sind dieselben, einzig der Anlauf unterscheidet sich. Denn sind Muringleinen vorhanden, ist es fast egal, von welcher Richtung die Lücke an der Pier angelaufen wird. Oder anders ausgedrückt: Murings erlauben es, den Liegeplatz den äußeren Umständen entsprechend anzusteuern. Das heißt: unter Berücksichtigung des Manövrierraums, der Windrichtung und -stärke, des Stromversatzes sowie des Radeffektes. Wobei Letztgenannter heute bei Yachten mit Saildrive meist vernachlässigbar ist.
Auch das Anlegen unter Einsatz des Ankers unterscheidet sich im Ablauf an der Pier kaum, einzig die Anlaufmöglichkeiten des Liegeplatzes sind durch den festgelegten Ankergrund eingeschränkt.
Da die Handgriffe stereotyp sind, macht es Sinn, sie lehrbuchmäßig zu pauken. In Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklären wir das Wesentliche für eine Crewstärke von drei Personen – Steuermann plus zwei Mitsegler.
Ziel war der (Übernahme aus Wikipedia) Passat…
Man unterscheidet hierbei zwei Passate mit unterschiedlichen Hauptwindrichtungen:
- Nordost-Passat auf der Nordhalbkugel
- Südost-Passat auf der Südhalbkugel
Die Richtung, aus der ein Wind weht, verleiht ihm den Namen. Der Nordost-Passat weht also aus nordöstlicher, der Südostpassat aus südöstlicher Richtung.
Innertropische Konvergenzzone
Zwischen den Passatzonen liegt die innertropische Konvergenzzone, in der der Wind meist schwach und aus unterschiedlichen Richtungen weht (siehe Walker-Zirkulation).
Der Passat ist meist ein trockener Wind, doch kann er je nach Beschaffenheit der überstrichenen Erdoberfläche auch andere Eigenschaften haben. Weht er über Wasserflächen, kann er viel Feuchtigkeit aufnehmen und bringt als auflandiger Wind den Küstengebieten hohe Niederschläge. Überstreicht er jedoch große Landmassen, bleibt sein Feuchtigkeitsgehalt sehr gering und er verursacht trockenes Klima.
Entstehung der Passatwinde: Grundprinzipien [Bearbeiten]
Äquatornah steht die Sonne tagsüber höher (bis zu 90° Einstrahlungswinkel, d. h. Stand im Zenit) und erwärmt dadurch die Luft über dem Boden sehr stark, obwohl die Tage nur 12 bis maximal 13,5 Stunden lang sind. Die erwärmte Luft verliert an Dichte und steigt auf, wodurch darunter (entlang der so genannten innertropischen Konvergenzzone - ITC) über dem Erdboden eine „Tiefdruckrinne“ entsteht.
Beim Aufsteigen kühlt sich die Luft adiabatisch ab, so dass Wasser kondensiert (Wolkenbildung) und oft heftige Gewittergüsse niedergehen. Über die Verdunstung am Boden und die Kondensation in der Höhe, die Wärme freisetzt, wird zusätzliche Wärmeenergie von der Erdoberfläche in die Höhe befördert. An der Tropopause (in etwa 15–18 Kilometer Höhe) strömt die Luft nach Norden und Süden vom Äquator weg. Dabei kühlt die Luft zwar weiter ab, bleibt aber im Vergleich zu den Luftmassen der höheren Breiten dennoch relativ warm. Durch die Temperaturschichtung von der sehr warmen, aus der ITC stammenden Luft über der vergleichsweise weniger warmen Luft der höheren Breiten entsteht die stabile Passatinversion, die den vertikalen Luftaustausch weitgehend verhindert. Bei der Bewegung polwärts werden die Luftmassen auf einen engeren Raum zusammengedrängt, weil sich die Meridiane vom Äquator bis zu den Polen einander immer weiter annähern (zum Vergleich: Abstand zweier Meridiane am Äquator rund 111 km, beim 30. Breitengrad rund 96 km). Diese räumliche Einengung drängt auch die Luftmassen zusammen und zwingt sie näher Richtung Boden. Ein Großteil der polwärts strömenden Luftmassen sinkt im Bereich um ca. 30° Nord bzw. 30° Süd ab. Dadurch entstehen in diesen Regionen stabile Hochdruckgebiete. Beim Absinken erwärmt sich die Luft.
Die aus dem Hochdruckgebiet ausströmende Luft folgt nun wieder dem Luftdruckgefälle, Hauptströmungen wehen daher zur Äquatorialen Tiefdruckrinne. Diese Winde sind relativ stabil, jedoch werden sie aufgrund der Erdrotation zu leicht östlichen Winden abgelenkt, nämlich auf der Nordhalbkugel in Strömungsrichtung nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links. So entstehen die Nordost- respektive Südost-Passate, die sich allerdings im Jahreslauf verändern (siehe unten). Diese Winde sind in ihrer Richtung, Stärke und in Temperatur- und Niederschlagsverhältnissen so charakteristisch, dass sie schon früh namentlich bezeichnet und ihre Entstehung untersucht wurden.
Das Zusammenströmen der Passate gibt der Innertropischen Konvergenzzone ihren Namen.
Die Einordnung der Passatwinde in globale Windsysteme ist beschrieben unter Planetarische Zirkulation.
Tschüss euer Rüdiger
24.11.2008
Herbsttörn 2008
Schiffsname: Lyra - Jeanneau Sun Legend 41
Besatzung: Hans Rosenberger, Thomas Bezner, Rüdiger Hasenknopf, Peter Holz, Norbert Käßler
Segelgebiet: Chalidiki, Limin Koupho, Nea Skiani, Sani Marina, Potidaia-Kanal, Katerini, Kalamartia
Streckenlänge: 120 sm
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Wir hatten nur 3 Tage Wind, also gab es Landausflüge. Der Tagesausflug zu den Metéora-Klöstern war einer der Interessantesten:
Geschichte (Auszug aus Wikipedia):
Zitat:
"Die ersten nachgewiesenen Einsiedeleien gibt es in Metéora seit dem 11. Jahrhundert, Überlieferungen berichten sogar von einer Besiedelung bereits vor dem 10. Jahrhundert. Im Laufe der Jahre wuchsen diese Einsiedeleien zu einer organisierten Gemeinschaft nach Vorbild des heiligen Berges Athos zusammen und bildeten das Kloster Doúpiani.
Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in der Region. Zusammen mit seinem geistlichen Ziehvater Gregorios und 14 weiteren Mönchen, gründete er 1344 das Kloster Metamórphosis, auch bekannt als Megálo Metéoro. Athanasios stellte die in Metéora gültigen Regeln des Klosterlebens auf und wurde nach seinem Tod als Athanasios Meteorites selig gesprochen. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden weitere Klöster errichtet und die Anlagen durch fromme regionale Herrscher wie König Symeon finanziell und durch die Gewährung von Privilegien unterstützt. Im Laufe der Jahre entstanden so etliche Klöster und Einsiedeleien, deren Gründer nur zum Teil namentlich überliefert sind."
19.05.2008
18.05.2008
Bilder vom Frühjahrstörn 2008
Der britische Admiral Sir Francis Beaufort (1774-1857) entwickelte eine zwölfteilige Skala mit der er die Windstärke maß. Er stellte 1805 eine Tabelle auf, in der er die Auswirkungen des Windes genau beschrieb. Noch heute ist diese Skala gebräuchlich.
Nach dieser Skala beginnt ein Sturm erst bei Stärke 9. Er hat dabei eine Geschwindigkeit von umgerechnet 20,8 bis 24,4 Metern pro Sekunde, das entspricht 75 bis 88 Stundenkilometern.
Der stärkste Sturm ist nach der Skala ein Orkan, der Geschwindigkeiten von mindestens 118 Kilometern pro Stunde erreicht.
Die nach Beaufort gemessenen Winde werden üblicherweise in die Stärken 0 bis 12 eingeteilt:
0 entspricht Windstille, 1 einem Lüftchen, 2 einer leichten Brise, 3 einer sanften Brise, 4 einer mittleren Brise, 5 einer frischen Brise, 6 einer steifen Brise, 7 einem starken Wind, 8 einem stürmischen Wind, 9 einem Sturm, 10 einem schweren Sturm, 11 einem orkanartigen Sturm und 12 einem Orkan.
Im Jahr 1946 wurde diese Skala noch erweitert. Seither gibt es 17 Beauforts für extreme Stürme, Tornados und Hurrikans.
Die Windstärke 8, der stürmische Wind, wurde von Beaufort beschrieben mit: "Mäßig hohe Wellenberge mit Kämmen von beträchtlicher Länge. Von den Kanten der Kämme beginnt Gischt abzuwehen. Schaum legt sich in gut ausgeprägten Streifen in die Windrichtung. " Die Windstärke beträgt zwischen 17,2 und 20,7 Metern in der
Sekunde. Das entspricht 62 bis 74 Stundenkilometern. Der Wind ist dann also schneller, als ein Auto üblicherweise ohne Einschränkungen im Stadtverkehr fahren darf.
Die Platzverhältnisse für vier Personen auf einer 50er Bavaria sind einfach königlich, jeder kann sich eine Kabine aussuchen. Leider nahm der Wind jeden Tag etwas ab, dafür war die Sonne war ab dem 21.05.08 permanent da.
Der Hafen auf Menorca (Ciutadella) erwies sich als Reinfall. Kein Hafenmeister, kein Service und nichts Ordentliches zum Beißen, ist wohl eher etwas für Engländer. :-))
Erst am Morgen, als wir den Hafen schon fast verlassen hatten, kam ganz aufgeregt ein kaputter Typ im Schlauchboot und wollte 50 Mäuse Hafengebühr.
Die Isla de Cabrera (Bitte die rechtzeitige Anmeldung per Fax nicht vergessen, es wird kontrolliert) kann ich dafür jeden empfehlen.
Nun also die Bilder:
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