02.05.2011

südliche Ägäis im April 2011



An dieser Stelle möchte ich noch einmal den sehr guten Service in den Marinas hervorheben. Die Häfen sind modern eingerichtet, sehr sauber, die Leute sind nett, hilfsbereit und zuvorkommend. Ich würde jederzeit wieder in den Gewässern der Türkei segeln…

13.04.2011

Frühjahrstörn 2011

  1. Quelle: Bilder von Hans-Bruno Rosenberger                   
  2. Neu ist der Link: Registrieren und Leben retten – bitte unterstützt diese Aktion
  3. Ein ausführlicher Bericht kommt natürlich nach unserem Törn.

02.03.2011

Etwas Lustiges nebenher…

Entgegen aller Behauptungen der RYA SRC sei in Deutschland nicht gültig (überall sonst auf der Welt sind britische Scheine gültig) macht der DSV jetzt bei der "Anpassungsprüfung " einen Rückzieher und sagt, dass es diese Prüfung doch nicht geben würde und empfiehlt den DSV Schein zu machen (es liegt mir die schriftliche Aussage des DSV-PA HH Vorsitzenden Pöhlmann vor). Natürlich dürfen sie das empfehlen und der Grund dass es die "Anpassungsprüfung" nicht geben wird ist auch klar. Ich habe es auch immer gesagt:

es gibt keine rechtliche Handhabe für eine solche Anpassungsprüfung. Alles was bisher kam waren Presseerklärungen ohne jegliche Rechtskraft.

Ihr habt mit dem RYA SRC ein Seefunkzeugnis nach den internationalen Radio Regulations und nach den Empfehlungen der europäischen Organisation CEPT ausgestellt.

Auch auf eine Anzeige hin (Waschpo Heiligenhafen) gab es keine Reaktion der Wasser-und Schifffahrtsdirektion, die den Fall dem zuständigen Herrn Schwarz des BMVBS weiterleitete und von dort kam nichts, angeblich war alles noch unklar. Alle involvierten Institutionen verbreiten seit fast 4 Jahren, der RYA- SRC sei in Deutschland ungültig, drohen eine Anpassungsprüfung an und verabschieden dafür sogar einen Fragenkatalog. Und jetzt heißt es : April April, es gibt doch keine Anpassungsprüfung. Ein Trauerspiel, wie so oft in der Politik !!

Man will die Wassersportler verunsichern, damit sie brav ihre Prüfungsgebühren dem DSVc zuführen, denn nur darum geht es ja. Von der Sache her ist der RYA SRC wie alle englischen Scheine den DSV-Scheinen SKS,.SSS, SHS und auch SRC hoch überlegen, und alle Welt, die sich hier etwas auskennt, lacht über das dt. "Führerschein(un)wesen".

Ich kann zwar keine Garantien abgeben, bin aber überzeugt, dass alle neuen Behauptungen des DSV schon Rückzugsgefechte darstellen.

Quelle: E-Mail an mich von www.yachtsport-schneider.de

05.08.2010

Hobie Cat – Segeln zum Jahreswechsel 2010/11 ist gebucht

Vom 27.12.2010 bis zum 03.01.2011 im Aldiana Ägypten. Dabei gibt es Neues zu lernen, denn es treten Scherwinde auf. Der Scherwind ist ein starker Wind, der in einem kleinen geografischen Gebiet auftritt, während in dessen Umgebung nur schwache oder anders gerichtete Winde vorherrschen. Horizontale Scherwinde können an den Lücken von Hügelketten und großen Gebäudereihen entstehen, sowie die Folge von einem Microburst (Fallwind, bzw. vertikale Windscherung) sein, der am Boden in eine horizontale Richtung (Outflow) umgelenkt wird.

Datei:Microburstnasa.JPG

Quelle: Wikipedia

23.05.2010

Bericht zum Frühjahrstörn 2010 Südkroatien - Split

Vom 24.04. bis zum 01.05.2010

Schiff: Gib Sea 51, Name: Atola, Baujahr: 2003 mit 5 Kabinen, 5 Toiletten – grins, einem Bootshaken und Blister…

Besatzung: Frank Gerschler, Hans-Bruno Rosenberger, Norbert Käsler, Rolf Läuffer, Rüdiger Hasenknopf, Thomas Bezner und Werner Niggemeier

Segelgebiet: südliches Kroatien – Split

Der Segeltörn verlief planungsgemäß, harmonisch, Unfall- und Schadensfrei. Die Reiseroute bewegte sich durch die Inselwelt Dalmatiens mit den Stationen:
Split- Solta- Vis (Bisevo)- Lastovo- Korcula- Sveti Klement (bei Hvar) - Split.
Wir waren zu Siebt, davon 6 mit Segelerfahrung.

Zunächst ließ uns der Wind im Stich, aber ab Mittwoch wurde uns guter Segelwind beschert. Und wir hatten keinen Regentag!
Ein Höhepunkt war der Besuch der "Blauen Grotte" der Insel Bisevo bei Vis, in die wir mit dem Beiboot, paddelnd, hinein fuhren.  In der Grotte schimmert alles hellblau, man braucht da keine Lampe. Das Licht erhält die Grotte durch Unterwasser-öffnungen zur Bucht. Es ist so wunderbar, man meint sich in einem Zauberpalast zu befinden. Es heißt, diese Grotte sei schöner als die Grotte in Capri.

Das "Blister-Segel" (Ballonsegel) konnten wir zweimal fahren. Auch ohne Bergeschlauch ließ sich das Segel gut setzen und bergen.
Beim Vercharterter "Pitter-Yachting" waren sie alle freundlich und zuvorkommend..
Ein Crewmitglied, welches bereits am Freitag anreiste, ließen sie kostenlos in einem anderen Schiff übernachten Die Yacht, eine geräumige GibSea 51, befand sich in gutem Zustand. Sie wurde vor Übernahme und nach unserer Wiederankunft nach Schäden am Unterwasserschiff  abgetaucht!
Für geringe Verluste an Geschirr, welches uns zerbrochen war,  verlangten sie keine Entschädigung. 

Wir waren am Hotel Solitude-Liegeplatz in Lastovo der einzige Gastlieger, das Hotel-Restaurant eröffnete zum ersten Mal in dieser Saison, so dass wir nur eine begrenzte Speisenauswahl hatten.
Die Reisezeit war gut, in jedem Hafen fanden wir ausreichend Liegeplätze vor.
Das beste Frischfischangebot fanden wir in Maslicina auf der Insel Solta.

Der uns die ersten Tage fehlte:

Die Bora (griechisch μπόρα, „kalter Windstoß“, „kalter Regenguss“, von Boréas, wörtlich „der Nördliche“; kroatisch Bura; slowenisch Burja) ist ein trockener, kalter und böiger Fallwind zwischen Triest, sowie der Kvarner Bucht und der istrischen, dalmatinischen und montenegrinischen Adriaküste. Winde vom Bora-Typ gehören mit ihrer Häufigkeit und ihren hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten, vor allem zwischen Triest und der Nordwest-Küste Kroatiens sowie in Teilen Süddalmatiens und Montenegros zu den stärksten der Welt. Spitzengeschwindigkeiten einzelner Böen erreichen hier Werte von bis zu 250 km/h.

Bora-Winde gehen von einem aus dem Polargebiet wandernden, starken Kaltluftausbruch, die an der 500-hPa-Fläche als Tröge um 10° bzw. 20°E und am Boden als nördliche oder nordöstliche Windströmungen zum adriatischen Küstengebiet in Erscheinung treten, hervor. Vom synoptischen Standpunkt ist die regionale Beschränkung durch die topographischen Bedingungen vorgegeben. Als Randerscheinung des winterlichen Hochdruckgebiets über Zentralasien ist die makroklimatische Form des Kaltluftabflusses mit der Gebirgsumrahmung im Adriabeckens durch die Dinariden eng verbunden.

Das Wort Bora leitet sich vom griechischen Boreas ab, dem Gott der Nordwinde. Da ein starker Nordwind die persische Flotte vor Athen vernichtete, war er hier Schutzpatron und wurde in einem eigenen Athener Tempel kultisch verehrt. Er galt als der mächtigste Windgott, weshalb er auch für den gefürchteten Orkanwind Bora Pate stand. Der Term bedeutete ursprünglich „Wind aus den Bergen“ und hat mit der Kälte des Fallwindes zu tun. So war die Bora lange Zeit der Prototyp katabatischer Winde.

Von der Bora geprägte Karstlandschaft nahe dem Velebitmassiv

Es gibt zudem verschiedene Sondernamen für eine Bora. Die Bora scura ist ein Bora bei trüber Sicht. Der Borino ist eine schwache Bora in der Gegend von Triest, während die heftigen Stöße der Bora dort Reffoli genannt werden. Ein Borasco ist heftiger Wind, meist von Gewittern begleitet, über dem Mittelmeer. Ein Levantera ist eine Bora, die in Istrien aus Richtung Osten kommt und bei bewölktem Wetter auftritt.

Quelle: Wikipedia